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IVF (In-vitro-Fertilisation)

Bei einer IVF werden Eizelle und Samenzelle außerhalb des Körpers zusammengebracht.
 
Um eine IVF im Rahmen der Kinderwunschbehandlung durchführen zu können, müssen folgende Indikationen gegeben sein: 
 
  • verschlossene oder fehlende Eileiter bei der Frau
  • PCO (Polyzytisches Ovar)
  • Endometriose
  • eine immunologische Sterilität der Frau
  • genetische Ursachen
  • herabgesetzte Zeugungsfähigkeit des Mannes

Eine IVF-Behandlung teilt sich in folgende Abschnitte:

 
- Stimulation
Der erste Schritt einer IVF-Behandlung beginnt mit einer hormonellen Stimulation bei der Frau, mit dem Ziel, die Eierstöcke dazu anzuregen, mehrere Eizellen gleichzeitig reifen zu lassen. Zwischen dem 6. und 8. Stimulationstag erfolgt eine Ultraschallkontrolle, um den Verlauf der Stimulation zu überprüfen. Hier kann die Dosis der Medikamente noch entsprechend angepasst werden. Verläuft die Stimulation nach Plan, kann die Auslösung des Eisprungs sowie die Punktion der Eizellen terminisiert werden. 
 
- Eizellenentnahme
Die Eizellenentnahme erfolgt durch die Scheide als minimalinvasiver Eingriff. Unter Ultraschallkontrolle werden mit Hilfe einer feinen Nadel und Stich durch die Scheidenwand die Eizellen aus den Eierstöcken abpunktiert. Die abpunktierte Flüssigkeit wird sofort nach dem Eingriff im Labor auf gewonnene Eizellen überprüft. Der Eingriff wird mittels Sedierung (Dämmerschlaf) durchgeführt. Auf Wunsch wird der Eingriff auch in Vollnarkose angeboten. 
 
- Kultur und Befruchtung 
Die Eizellen und die aufbereiteten Samenzellen werden in einer Nährlösung im Labor zusammengebracht und in einem Inkubator kultiviert. In dieser Phase sollte nun die Befruchtung der Eizelle durch die Samenzelle erfolgen. Nach ca. 18 Stunden wird unter dem Mikroskop kontrolliert, ob eine Befruchtung stattgefunden hat. Ist eine Befruchtung eingetreten, werden die Embryonen im Inkubator weiter versorgt. Ein Transfer kann zwischen dem zweiten und fünften Tag nach der Befruchtung durchgeführt werden. Über den idealen Transfertag wird je nach Entwicklung der Embryonen zwischen dem behandelnden Arzt und dem Emryologen entschieden.  
 
- Transfer und Lutealphase
Ein Transfer der Embryonen kann zwischen dem zweiten und fünften Tag nach der Befruchtung durchgeführt werden. Über den idealen Transfertag wird je nach Entwicklung der Embryonen zwischen dem behandelnden Arzt und dem Emryologen entschieden. Am Transfertag werden mittels dünnem Katheter und unter Ultraschallkontrolle meist ein bis zwei Emryo/nen direkt in die Gebärmutter eingebracht. Der Eingriff ist vergleichbar mit einer gynäkologischen Untersuchung und verursacht keine Schmerzen. Sind mehrere Embryonen vorhanden, besteht die Möglichkeit diese im Kryolabor des Isnstitus einzufrieren und für weitere Zyklen bzw. Behandlungsversuche zu verwenden.
Nach dem Transfer wird die Phase der Einnistung und Frühschwangerschaft mit Hormonen unterstützt.