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3430 Tulln an der Donau, Brüdergasse 3/Top B1

Therapiemöglichkeiten

In unserer Klinik erwartet Sie ein erfahrenes Team aus langjährig praktizierenden ÄrztInnen, ReproduktionsbiologInnen und geschulten medizinischen Fachangestellten, das Sie auf Ihrem Weg zum Wunschbaby begleitet. Abhängig vom Erstgespräch und möglichen weiteren diagnostischen Untersuchungen gibt es verschiedene weiterführende Behandlungsmethoden.

Intrauterine Insemination ( IUI )

Die IUI ist die geeignete Wahl, wenn eine leicht eingeschränkte Fertilität des Mannes vorliegt (also eine leicht verminderte Gesamtzahl der Spermien oder eine leicht verminderte Anzahl der schnellen Spermien). Die Eileiter der Frau müssen dabei durchgängig sein. Der durch Masturbation gewonnene Samen wird im Labor speziell aufbereitet und anschließend in die Gebärmutter der Frau eingebracht.

Homologe Insemination: Kann bei verheirateten Paaren (unter Vorlage der Heiratsurkunde) sowie bei verpartnerten Paaren oder solchen mit einer bestehenden Lebensgemeinschaft (Notariatsakt) durchgeführt werden.

Heterologe Insemination: Für die Verwendung des Samens eines Spenders muss eine nachgewiesene Zeugungsunfähigkeit des Mannes attestiert sein. Auch hierfür braucht es einen Notariatsakt.

Zyklusmonitoring

Unter Zyklusmonitoring versteht man die Beobachtung des weiblichen Zyklus mittels Ultraschall und unterstützenden Tests wie Harn- oder Bluttest. Auf diese Weise soll der Zeitpunkt des Eisprungs festgestellt sowie die fruchtbare Phase der Frau möglichst eingegrenzt werden. Ist das Spermiogramm unauffällig und die Eileiterdurchgängigkeit gegeben, empfehlen wir den Weg der natürlichen Befruchtung durch Geschlechtsverkehr (eventuell unterstützt durch eine medikamentöse Therapie).

In Vitro Fertilisation (IVF )

Die klassische IVF: Bei einem Verschluss der Eileiter, bei Endometriose oder dem PCO-Syndrom ist die konventionelle IVF die Methode der Wahl. Voraussetzung ist ein normaler Samenbefund des Mannes. Nach hormoneller Stimulation der Eierstöcke und Entnahme der Eizellen in Form einer Punktion durch die Scheide werden die Eizellen mit dem aufbereiteten Sperma des Mannes im Reagenzglas zusammengeführt. Es findet eine spontane, natürliche Befruchtung statt.

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI): Indikation für diese Behandlung ist die ausgebliebene Befruchtung bei der klassischen IVF oder das Vorliegen eines schlechten Samenbefundes des Mannes. Ist das der Fall, ist eine natürliche Befruchtung meist nicht möglich. Daher wird bei dieser Methode ein optimales Spermium unter dem Mikroskop vom Embryologen selektiert und anschließend in eine reife Eizelle injiziert.

Physiologische intrazytoplasmatische Spermieninjektion (PICSI): Hierbei handelt es sich um eine Sonderform der ICSI. Mit Hilfe von Hyaluronsäure werden reife von unreifen Spermien selektiert und somit aufgrund ihrer physiologischen Eigenschaften ausgewählt. Anschließend werden die Spermien mit höherer Qualität in die Eizelle injiziert.

Testikuläre Spermienextraktion mit ICSI (TESE-ICSI): Hier gibt es dasselbe Vorgehen wie bei der ICSI, jedoch werden die Spermien nicht aus dem Ejakulat, sondern mittels Hodenbiopsie gewonnen. Verwendung findet diese Methode z.B. bei einem Verschluss der ableitenden Samenwege.

Mikrochirurgische Epididymale Spermatozoen-aspiration (MESA-ICSI): Entspricht ebenfalls dem ICSI-Vorgehen, wobei die Spermien unter Verwendung eines Operationsmikroskops direkt aus dem Nebenhoden (Epididymis) gewonnen werden. Dieser Eingriff muss an einer urologischen Abteilung eines Krankenhauses durchgeführt werden.

Kryokonservierung: Finden sich nach dem Embryotransfer nach einer IVF/ICSI noch weitere befruchtete Eizellen mit guter Qualität, können diese bis zu 10 Jahre eingefroren und in einem späteren Zyklus (z.B. nach bereits erfolgter Schwangerschaft oder Geburt) eingesetzt werden.

Weitere Therapien

Einen besonders wichtigen Punkt stellt die psychologische Beratung und Unterstützung bei unserer klinischen und Gesundheitspsychologin dar. Das Spektrum weiterer unterstützender Therapien umfasst alternativmedizinische Methoden wie Homöopathie, TCM-Therapien (z.B. Akupunktur), osteopathische Behandlungen u.v.m. Bei Interesse und Bedarf stellen wir gerne den Kontakt für Sie her.

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