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Organische Untersuchungen

Die Diagnostik von Fruchtbarkeitsstörungen erfordert ein spezielles, schrittweises Vorgehen. Da sehr häufig beide Teile betroffen sind, werden grundsätzlich Mann und Frau untersucht.

Untersuchungsmethoden beim Mann

Tast- und Ultraschalluntersuchung:

Urologe oder Androloge führen einerseits Tastuntersuchung an Prostata (über den Enddarm), Hoden und Nebenhoden durch. Andererseits werden diese Organe auch mittels Ultraschall betrachtet, um Auffälligkeiten auszuschließen.

Untersuchungen des Samens:

Eine vorliegende Zeugungsfähigkeit des Mannes kann durch eine Beurteilung des Samens unter dem Mikroskop festgestellt werden. Die durch Masturbation gewonnen Samenzellen werden auf normale Form und gute Beweglichkeit untersucht. Da die Spermienqualität sehr schwanken kann, wird diese Untersuchung zweimal, in einem Abstand von zumindest einem Monat, durchgeführt. In seltenen Fällen benötigt man eine Gewebeprobe aus dem Hoden, um eine Störung in der Samenzellproduktion nachzuweisen.

Hormonwertbestimmungen:

Hormonelle Störungen beim Mann sind deutlich seltener als bei der Frau. Eine zu geringe Spermienproduktion kann allerdings eine Störung im Hormonhaushalt verursachen.

Durch eine Hormonwertbestimmung im Blut kann diese Möglichkeit ausgeschlossen werden.

Genetische Untersuchungen:

Eine weitere Methode bei einer zu geringen Zahl an Samenzellen ist die Suche nach genetischen Auffälligkeiten, die ebenfalls durch einen Blutbefund erhoben werden.

Untersuchungsmethoden bei der Frau

Tastuntersuchung:

Im Zuge einer gynäkologischen Untersuchung wird zunächst festgestellt, ob Auffälligkeiten an den Geschlechtsorganen oder andere organische Veränderungen vorliegen, die eine Unfruchtbarkeit bedingen könnten.

Ultraschalluntersuchung:

Im nächsten Schritt werden die Fortpflanzungsorgane mithilfe eines Ultraschallgerätes genauer untersucht. Diese schmerzlose und ungefährliche Methode wird vaginal durchgeführt, da sie so eine genauere Darstellung von Eierstöcken, Eileitern und Gebärmutter ermöglicht.

Hormonwertbestimmung:

Um eine Störung der Eizellreifung auszuschließen, werden an ganz bestimmten Tagen im Monatszyklus die Werte verschiedener Hormone im Blut bestimmt. In erster Linie sind dies zu Beginn des Zyklus Östradiol (E2), FSH, LH, TSH und Prolaktin. In der zweiten Zyklushälfte werden bei Bedarf die Progesteron- und Östrogenwerte gemessen.

Gebärmutterspiegelung:

Um Fehlbildungen, störende Muskelknoten (Myome) oder Schleimhautveränderungen in der Gebärmutterhöhle festzustellen, wird eine sehr feine Sonde durch die Scheide in den Uterus eingeführt. Auf diese Art können sowohl Gebärmutterhöhle als auch Abgänge der Eileiter genau beurteilt und mögliche notwendige operative Eingriffe gleich durchgeführt werden.

Eileiteruntersuchung:

Besteht der Verdacht, dass eine Schädigung an den Eileitern vorliegt, können bildgebende oder operative Untersuchungsmethoden zur Anwendung kommen. Bei den bildgebenden Verfahren werden üblicherweise mittels Ultraschall Funktion und Zustand von Gebärmutterhöhle und Eileitern festgestellt. Um eine möglichst hohe Aussagekraft der gewonnen Bilder zu erhalten, ist die Verabreichung eines Kontrastmittels notwendig.

Diese Untersuchungen werden ambulant und ohne Narkose durchgeführt. Für eine noch genauere Abklärung kann eine Bauchspiegelung indiziert sein.

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